Diese Gefahren im Internet erwarten Sie 2013

Ein vorausschauender Blick auf das Jahr 2013 verrät, dass verstärkt wieder Privatnutzer den diversen Gefahren im Internet ausgesetzt sein werden. Die Sicherheitslücken beziehen sich dabei nicht nur unmittelbar auf Ihren PC und Ihre persönlichen Anwendungen.

Vielmehr werden künftig auch vermehrt Sicherheitsbedrohungen auf anderen Plattformen warten, beispielsweise bei Ihrem Online-Einkauf oder der Nutzung von Internetforen. Wir informieren Sie über die möglichen Gefahren im Internet und Ihre Möglichkeiten, sich effektiv dagegen zu schützen.

Gefahren durch SQL-Injection-Hacks und Ransomware-Malware

Bereits in diesem Jahr war ein gravierender Anstieg sogenannter SQL-Injection-Hacks zu beobachten. Vielleicht waren auch Sie schon einmal betroffen. Merkbar werden diese Hacks durch gestohlene Passwörter und Benutzernamen.

Aber auch Ransomware-Malware, die vorher freigegebene Daten verschlüsselt und nur gegen Zahlung wieder freigibt, kann 2013 zum noch größeren Problem werden. Da die Schadensbehebung nach solch einem Angriff in einigen Fällen unmöglich scheint, kann lediglich von Schadensminimierung gesprochen werden. Hauptaugenmerk ist daher auf Systemhärtung und Wiederherstellungsvorgänge zu legen.

Vorsicht bei der Installation und dem Update von Plugins!

Trotz immer sicherer und modernerer Betriebssysteme weisen Plugins, wie zum Beispiel von Java, seit Jahren Sicherheitslücken auf, die immer wieder durchdrungen werden. Obgleich diese Sicherheitslücken für Hacker bei weitem nicht mehr so leicht zu knacken sind, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war, treten nach wie vor Gefahren für Ihren PC auf.

Durch die Einführung von ASLR, Sandboxing, neuer Boot-Mechanismen und beschränkter Mobilplattformen wird sich die Anzahl der Gefahren im Internet im kommenden Jahr zwar reduzieren, nichts desto trotz sollten Sie auf einen zusätzlichen Schutz Ihres Computers nie verzichten.

Antivirussoftware und Firewall sind erforderlicher denn je, gratis Programme wie Avira bieten Ihnen den nötigen Schutz.

Sicherheitsbedrohungen in Apps und Social Networks

Auch in sozialen Netzwerken und den allseits beliebten Apps sind Sie vor Angriffen nicht gänzlich geschützt. Aufgrund der wachsenden Beliebtheit und der entsprechend starken Nutzung dieser Dienste, sind neue Sicherheitslücken im Jahr 2013 quasi vorprogrammiert.

Achten Sie auf diese Gefahren im Internet, speziell wenn in Ihren Anwendungen neue Technologien wie GPS oder Near Field Communication zum Einsatz kommen.

Vorsorge ist besser als Schadensbegrenzung!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ihr PC zu Hause zwar nach wie vor das beliebteste Ziel für Bedrohungen aus dem Internet darstellen wird, im Jahr 2013 aber auch verstärkt auf die Sicherheit von Mobilgeräten geachtet werden muss. Sorgen Sie also für einen Rundumschutz für Ihre internetfähigen Geräte, denn eine Schadensbegrenzung ist meistens sehr zeitaufwändig und nervenaufreibend!

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

  • www.polizei-beratung.de – Informationen über weitere Gefahren im Internet und wie Sie sich davor schützen können
  • www.bsi-fuer-buerger.de – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • www.bka.de – Informationen des Bundeskriminalamts zu Gefahren im Internet
  • www.bundespruefstelle.de – Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
  • www.deutscher-internet-verband.de – Deutscher Internet Verband e.V.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.