Gratis-Browsergames werden immer beliebter

Browserspiele sind inzwischen kaum mehr aus dem Internet wegzudenken. Dabei kamen die ersten Browserspiele, die sich auch so nennen konnten, relativ spät auf den Markt, haben sich aber rasend schnell auf dem hart umkämpften Spielemarkt etabliert. Vor allem gratis werden Browsergames gespielt, kleine Kostenfallen können sich aber trotzdem ergeben.

Eine kleine Geschichte der Browserspiele

Eines der ersten Spiele, die sich als Browsergames bezeichnen lassen, war das 1995 von Hamburger Software-Entwicklern programmierte „SOL“. Danach wurde es allerdings zunächst wieder still um internet-basierte Spiele. Im Jahr 2000 erst griff ein Projektteam aus Schweden die Idee wieder auf und konzipierte „Planetarion“. Dieses Spiel konnte bereits knapp 200.000 Spieler für einzelne Runden begeistern. Allerdings wandelten die Erfinder die bis dahin kostenlosen Spieler-Accounts in kostenpflichtige Konten um. Viele Spieler wendeten daraufhin dem Game den Rücken zu.

Auch begannen um die Jahrtausendwende erste Spielergruppen mit der Programmierung eigener Browserspiele. Die Idee war es, Gratis-Browserspiele für jeden zur Verfügung zu stellen. Daher hatten die ersten Spiele dieser Art auch keine wirtschaftliche Bedeutung.

Irgendwann kamen findige Spieleentwickler jedoch auf die Idee, zwar gratis Browsergames anzubieten, diese aber mit Zusatzfunktionen zu versehen, die kostenpflichtig waren. Heute sind die meisten, zumindest die umfangreichen, Browserspiele so aufgebaut: man spielt zwar kostenlos, aber für besondere Gegenstände oder Funktionen muss man bezahlen.

Zwei Techniken für Spiele auf dem Browser

Bei den Browserspielen gilt es, zwei unterschiedliche Techniken zu berücksichtigen. Einmal solche Spiele, deren Spielablauf seitens des Servers gesteuert wird und dann die Browserspiele, bei welchen der Spieler Teile der Software auf den eigenen PC herunterlädt und die Berechnungen vom eigenen Computer aus erfolgen.

Die Technik richtet sich vor allem nach dem Spielegenre. Browsergames, bei denen es nicht um Echtzeit-Geschehnisse geht, also beispielsweise Rollen- und Strategiespiele, sind zumeist serverbasiert, da sich die benötigten Rechenleistungen in Grenzen halten. Actionlastige Spiele hingegen werden meist zumindest teilweise heruntergeladen und im Browser gespielt.

Wenn Sie leidenschaftlicher Online-Spieler sind, sollten Sie übrigens unbedingt auf das Spielen während der Arbeitszeit verzichten. Der Chef ist nämlich normalerweise gar nicht davon begeistert. Weitere Informationen zur Rechtslage beim Spielen während der Arbeitszeit erhalten Sie unter www.karriere.de.

Vorteile von Browserspielen

Lange Zeit konnten die Browser die Spiele aber nicht ohne Weiteres verarbeiten, sondern benötigten Plug-ins wie Flash oder Java. Mit dem neuen Standard HTML5 können Browsergames jetzt aber ebenso damit programmiert werden und die meisten Browser können sämtliche HTML5-Elemente auch auflösen. Dieser Vorteil offenbart sich auch beim iPhone und iPad, denn diese Apple-Produkte unterstützen keine Flash-Plug-Ins, bilden aber eine HTML5-Programmierung problemlos ab.

Einen wichtigen Vorteil haben Browserspiele übrigens im Gegensatz zu herkömmlichen PC-Spielen – sie sind unabhängig vom Betriebssystem spielbar. Vor allem kommen Gratis-Browsergames natürlich Mac- und Linuxnutzern entgegen, wie das Wiesbadener Tageblatt berichtet, da diese „Minderheit“ bei der Spieleentwicklung oft übergangen wurde. Der Markt für Linux- und MAC-Betriebssysteme war bis dahin einfach zu gering.

Welche Gratis-Browsergames besonders beliebt sind, erfahren Sie übrigens im Video. Oder Sie schauen einfach mal hier, welche HTML5 basierten Spiele zurzeit „in“ sind.

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