Lange Zeit waren Informatiker als langweilige Nerds verschrien, die ihre Zeit am Computer verschwenden und wenig Kontakte zur Außenwelt haben. Doch seit einigen Jahren wandelt sich das Bild: Informatiker sind nicht nur cool, sondern auch heißbegehrt. Wir sagen Ihnen, warum!

Was lernt man im Studium?

Das Informatik-Studium gilt immer noch als unpopulär. Viel zu groß ist die Angst vor langweiligem Dauerprogrammieren und komplizierten mathematischen Formeln. Dabei ist nicht nur das Studium der Informatik abwechslungsreich und spannend, sondern auch die späteren Arbeitsbereiche. Denn mit kaum einem Studium können Sie in einem so weiten Feld arbeiten.

Werfen wir zuerst einen Blick auf das Studium. Im Video stellen Studenten den Informatik-Studiengang an der Hochschule Ravensberg-Weingarten vor:

Je nach Studienort und –abschluss werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, Sie haben aber die Möglichkeit, sich ab dem Hauptstudium zu spezialisieren, z. B. auf

  • Medieninformatik,
  • Medizintechnik,
  • Informationstechnik,
  • Wissensmanagement,
  • Netzwerktechnik,
  • IT-Sicherheit

und vieles mehr.

Welche Universitäten Ihnen eine gute Ausbildung bieten, sehen Sie in einer Erhebung der „WirtschaftsWoche“:

Informatik studieren - Darum lohnt es sich

Und auch einige Fachhochschulen gelten als führend in der Ausbildung zum Informatiker:

Mit einem Informatikstudium haben Sie ideale Berufschancen

Entscheiden Sie daher nicht nur nach Schwerpunkt des Studiums, sondern auch nach Anerkennung der Uni. Denn die Berufschancen sind natürlich wesentlich höher, wenn Sie einen Abschluss einer „Eliteuni“ vorweisen können.

Wie stehen die Berufschancen nach dem Studium?

Da Ihnen als Informatiker alle Türen offen stehen, haben Sie aber nach dem Studium allgemein gute Berufschancen. Die ganze Welt ist digitalisiert und vernetzt. Sie braucht Fachkräfte, die das System am Laufen halten. So haben die Möglichkeit, in jeder Branche zu arbeiten, z. B.

  • in der Autoindustrie,
  • im medizinischen Bereich,
  • bei Banken und Versicherungen,
  • in Behörden,
  • in großen Wirtschaftsunternehmen oder
  • in der Telekommunikationsbranche.

Wichtigster Berufszweig ist aber immer noch die digitale Wirtschaft, denn hier werden Spezialisten dringend gesucht, beispielsweise als

  • Software-Entwickler,
  • System-Administrator,
  • App-Entwickler,
  • Sicherheitsspezialisten,
  • Web-Entwickler oder
  • Mobile Developer.

Wie umfangreich die Möglichkeiten für Informatiker sind, zeigt Ihnen folgende Statistik mit den Top 100-Arbeitgebern für Informatiker in Deutschland 2013/2014, erstellt vom trendence Institut:

Informatiker können in fast jeder Branche arbeiten

Zwar arbeiten besonders viele Informatiker in der digitalen Wirtschaft freiberuflich, mit zunehmendem Fachkräftemangel steigen aber die Chancen auf eine gut bezahlte Festanstellung. Denn da Informatiker zurzeit händeringend gesucht werden, ist die Bezahlung dementsprechend. Und ein studierter Informatiker wird auch in der rein leistungsorientierten digitalen Branche bevorzugt eingestellt.

Informatik-Jobs mit Zukunft

Vor allem die Software-Entwicklung und die IT-Security bleiben in den nächsten Jahren Top-Themen in der digitalen Wirtschaft. Es lohnt sich also, wenn Sie sich während Ihres Informatik-Studiums auf diese Bereiche spezialisieren. Sie sollten allerdings immer die aktuellen Entwicklungen der Branche im Auge behalten. Denn kaum etwas verändert sich heute so schnell, wie die Medien- und IT-Branche. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Weitere Infos finden Sie unter: