Hat professionelles Webdesign ausgedient?

In Zeiten von Internet und Onlinemarketing besitzen viele Firmem und Privatleute eigene Webseiten. Die Gestaltung der Webseiten durch Baukastenwebsites und einfach zu bedienende Content-Management-Systeme vereinfachen die Umsetzung selbst komplexer Webpräsenzen. Benötigt man unter diesen Umständen überhaupt noch professionelles Webdesign?

Webseitengestaltung zwischen selbstgemacht und Profiarbeit

Für einfache Webpräsenzen wie eine kurze Firmenpräsentation oder einen Blog kann man mit ein wenig Vorkenntnis sicherlich selbst Webseiten erstellen, die dank der vielfältigen Angebote im Internet kostengünstig sind und dennoch professionell wirken.

Inzwischen besitzen 60% aller Unternehmen eine Firmen-Homepage. Hier ein Überblick nach Branchen:

 
Sobald es an individuelle Anpassungen geht, ist professionelles Webdesign meist die bessere Wahl. So können Sie sich beispielsweise für einen Blog ein individuelles Theme vom Profi gestalten lassen, während Sie das System selbst aufsetzen. Hierfür eignen sich beispielsweise Programme wie WordPress.
 

Sie können jedoch auch bei einigen Providern die Voreinstellungen bereits mitbuchen oder in einem Kundenpaket Zusatzangebote wählen. Eine kostenlose Website selbst zu erstellen ist für Kunden dank der benutzerfreundlichen und selbsterklärenden Webseiten oft schnell und einfach umsetzbar.

Besonders für Privatkunden, die Ihr Hobby auf der eigenen Webseite präsentieren möchten, sind diese Angebote nicht nur kostengünstig, sondern mit umfangreichen Zusatzfeatures versehen, die den Dienstleistungen vieler Internetdienstleister für professionelles Webdesign in nichts nachstehen.

Entscheidungsfaktor Kosten

Der Einsatz von Fachleuten ist immer teurer als die zeit- und arbeitsintensive Eigenarbeit. Die Preise für professionelles Webdesign sind breit gefächert und beginnen in der Regel im mittleren, dreistelligen Euro-Bereich (nach oben offen). Der Fachmann hat jedoch innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit alle gewünschten Änderungen, Anpassungen und Erweiterungen umgesetzt.

In der Eigenleistung verschlingen gerade solche Arbeiten oft Stunde um Stunde. Überlegen Sie sich daher gut, ob Sie sich wirklich intensiv und langfristig in diese neue Materie für Ihre Webpräsenz einarbeiten möchten oder ob das Outsourcen dieser Tätigkeiten in fachkompetente Hände sinnvoller ist.

Gegebenenfalls kann auch eine Kombination vereinbart werden: Während Sie sich um die Inhalte und die groben Arbeiten kümmern, übergeben Sie Feinschliff und Anpassungen an den Fachmann. So sparen Sie immerhin etwas, bekommen aber im Umkehrschluss eine Webseite nach Ihren Vorstellungen, an deren Professionalität niemand zweifeln wird.

Auch bei der späteren Pflege Ihrer Webpräsenz ist der Kontakt mit dem Fachmann mitunter von Nöten: Aktualisierungen der verwendeten Software, Erweiterungen und Einbindung von Social Media Komponenten bringen den Laien schnell an den Rand des Verständnisses. Und Social Media wird für Unternehmen immer wichtiger:

Geplante Ausgaben für Social-Media in Unternehmen 2012
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Wählen Sie für den professionellen Webauftritt nicht nur den Webdesigner, sondern auch den Provider nach Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit und Kundenserviceleistungen! Denn eine gut funktionierende Homepage zeichnet Sie als Webseiten-Besitzer aus!

Privater Nutzer oder Unternehmen?

Professionelles Webdesign hat also mitnichten ausgedient. Zwar sind die Kosten höher, der Zeitaufwand, der ansonsten für den Besitzer der Internetseite anfällt, macht den Preis allerdings wieder wett. Es kommt aber ganz darauf an, was sie erwarten. Als Privatnutzer mit durchschnittlichen Ansprüchen reicht ein einfacher Homepagebaukasten vollkommen aus. Für ein Unternehmen empfiehlt sich eher der Profi. Es liegt also ganz an Ihren Vorstellungen, welche Methode der Homepageerstellung Sie wählen.

Weitere Infos, damit Sie sich ein Bild vom Thema „Webdesign“ machen können:

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