Warnung vor Driveby-Spam – hohe Virengefahr für den Rechner

Die Methode ist nicht ganz neu, dennoch hält Driveby-Spam ahnungslose Internet-User in periodischen Abständen immer wieder in Atem. Die Malware gelangt durch E-Mails im HTML-Format auf den PC, das bei den meisten Anwendern in ihrem Mailprogramm voreingestellt ist. Driveby nistet sich also nicht,
wie andere Schadsoftware in E-Mail-Anhängen ein, sondern aktiviert sich beim Download der infizierten Nachricht selbst.

Was verändert Driveby-Spam im System?

Hauptsächlich wurde der Virus konzipiert um persönliche Nutzerdaten auszuspähen und den PC für den User unbeherrschbar zu machen, bzw. ungewollte Aktionen beim Surfen zu aktivieren. Ihr PC fungiert damit innerhalb eines manipulierten Netzwerks als Zombie-Rechner und ist so in der Lage auf fremde Rechner zuzugreifen. Identitätsdiebstahl, Aktienbetrug und ungewollter Versand massenhafter Spam-Mails können die Folge sein, die den Besitzer des befallenen Computers in erhebliche Schwierigkeiten bringen können.

Erkannt werden kann der Eindringling durch den Text in der Betreffzeile, der meist „Banking security update“ lautet. Kommt während des Downloads die Meldung „Loading … Please wait …“, hat die Malware bereits mit ihrer Installation begonnen und es hilft nur noch ein sofortiger Abbruch des Mailprogramms.

Schadensbegrenzung und Vorbeugung

Viele Sicherheitsprogramme, wie Norton Internet-Security in der aktuellen Version, können Driveby-Spam entdecken und eliminieren den Download solcher Mails automatisch. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Ihr Mailprogramm Nachrichten lediglich im „Nur-Text-Format“ anzeigt. Jede Software lässt sich dafür recht einfach konfigurieren und die HTML-Version der Mail erscheint dann zusätzlich immer noch als Anhang.

Nachteil: Die Mail wird ohne Bilder angezeigt und die textliche Darstellung wirkt eher unattraktiv. Weiterhin wichtig sind regelmäßige Updates Ihres Betriebssystems sowie die stets aktuelle Version einer zuverlässig arbeitenden Sicherheitssoftware.

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