Ist ein Mini PC spieletauglich?

Der Trend ist klar: Computer werden immer kompakter, ohne dabei spürbar an Performance einzubüßen. Während sich die meisten Office-Anwendungen problemlos auch von kleineren Modellen nutzen lassen, ist dies im Bereich der Games allerdings oftmals nicht der Fall. Ob ein Mini PC spieletauglich ist, hängt maßgeblich von den jeweils verbauten Komponenten ab.

Technische Voraussetzungen für ungestörten Spielspaß

Ob ein Mini PC spieletauglich ist, hängt von drei wesentlichen Faktoren ab:

  • Leistung des Prozessors
  • Größe des Arbeitsspeichers und
  • Schnelligkeit der Grafikkarte

Grundsätzlich empfiehlt sich der Kauf eines Computers, dessen CPU vier Kerne besitzt. Zwar werden diese nicht immer vollständig ausgereizt, dafür aber bietet der PC eine gewisse Zukunftssicherheit und hält on der Regel sogar den Anforderungen künftig erscheinender Spiele stand.

Darüber hinaus sorgt die CPU für einen flüssigen Betrieb und ein hohes Tempo – selbst dann, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig verwenden. Gleiches gilt für den Arbeitsspeicher. Dessen Größe wiederum sollte wenigstens 4 Gigabyte betragen.

Der wichtigste Faktor ist jedoch die Grafikkarte. Durch ihre Fähigkeiten wird festgelegt, wo die Leistungsgrenzen erreicht sind und der Spielspaß ausgeschöpft ist. Doch nicht allein die Komponenten entscheiden darüber, ob ein Mini PC spieletauglich ist oder nicht. Eine wichtige Rolle spielt auch die Art der genutzten Software.

Spieletauglichkeit wird vom Spiel entschieden

Die Anforderungen, die ein Spiel an die Hardware des Computers stellt, sind sehr verschieden. Der flüssige Bildaufbau ist besonders bei Rennspielen und 3D-Shootern von Bedeutung: Hier müssen schnelle Bewegungen und großzügige Schwenks der Kamera ruckelfrei und fließend dargestellt werden.

Bei Games wie „World of Warcraft: Mists of Pandaria“ sind hohe Frame-Raten erforderlich. Hier ein Trailer zum Rollenspiel:

Um diese Spiele langfristig genießen zu können, schadet es nicht, gewisse Reserven einzuplanen – so können zu einem späteren Zeitpunkt auch Updates und Erweiterungen problemlos genutzt werden.

Grafikkarten mit weniger hohen Frame-Raten schließen zwar die entspannte Nutzung von grafikintensiven Games aus, sehr wohl aber lassen auf dem entsprechenden Rechner klassische Strategie- und Rollenspiele spielen.

Wer lediglich sichergehen möchte, dass die geliebten Browserspiele auch weiterhin Spaß bereiten, muss sich um Frame-Raten keinerlei Gedanken machen. Diese stellen keine besondere Herausforderung an die Hardware des Computers dar und machen die Entscheidung für oder gegen einen Mini PC deutlich einfacher.

Wenn Sie oft Browserspiele spielen, sollten Sie übrigens für eine ausreichende Sicherheit Ihres Computers sorgen. Hier finden Sie Informationen über die wichtigsten Anbieter von Security Software.

Mini PC zeigt sich von seiner leistungsstarken Seite

Wenn Sie sich also fragen, ob der angedachte Mini PC spieletauglich ist, hilft Ihnen der Blick auf die Ausstattung des jeweiligen Modells nur bedingt weiter. Analysieren Sie zunächst Ihr individuelles Nutzungsverhalten, bevor Sie die Übereinstimmung zwischen Anforderungen und Leistungen überprüfen.

Die in so einem winzigen Computer verbauten Komponenten können durchaus so hochwertig und leistungsstark sein, dass sie den Mini PC tatsächlich spieletauglich machen. Modelle wie der Lenovo-Mini PC versprechen jede Menge Spielspaß, der weit über herkömmliche Browsergames hinausgeht. Andere Exemplare hingegen sollten lediglich für Büroanwendungen genutzt werden.

Der Mini PC als Alternative zum klassischen Rechner

Mit den richtigen Komponenten kann ein Mini PC spieletauglich sein. Er bietet also eine brauchbare Alternative zum Gaming-PC. Passionierte Gamer sollten sich allerdings weiterhin an einen speziellen Gamer-PC halten. Für den normalen „Spielealltag“ kommen Sie aber wunderbar mit einem Mini PC aus.

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