Die Firewall – Sicherheitssoftware als „Brandschutzmauer“

Vereinfacht gesagt, ist eine Firewall nicht anderes als eine Brandschutzmauer, die zwischen dem Internet und dem Computer steht, um das Eindringen von Schädlingen zu verhindern, allerdings auf andere Art als ein Antivirenprogramm. Sie ist ein Teil eines Sicherheitskonzeptes, dass den Computer schützen soll. Es sind also noch andere Programme notwendig, um den Computer sicher zu machen. Bei einer Firewall geht es nicht darum, wie bei einem Antivirenprogramm, Schadprogramme zu erkennen, dafür sind andere zuständig. Ideal ist daher eine Software, die Firewall und Antivirenprogramm kombiniert.

Die Firewall arbeitet nach vorher festgelegten Regeln und verhindert den Durchlass auf den Computer, wenn das Programm, das zugreifen will, nicht den festgelegten Kriterien entspricht.

Interessant ist, dass die Firewall nicht nur die eingehenden Daten kontrolliert, sondern auch die Datenströme die vom Computer ausgehen.

Hardware- und softwarebasierte Firewalls

Es gibt zwei Arten von Firewalls, die kurz gesagt einen großen Unterschied haben: bei einer Software basierten Firewall sind mehr individuelle Einstellungen möglich, bei einer Hardware basierten nicht. Hardware basierte Firewalls können dafür aber ganze Netzwerke schützen, während die Software basierte Firewall nur auf einen Computer beschränkt ist.

Um Hardware basierte Firewalls anschaulicher werden zu lassen: sie finden sich z.B. oft auf DSL-Routern. Wenn an diese mehrere Computer angeschlossen sind, sind alle an den Router angeschlossenen Computer geschützt.

Software basierte Firewalls finden sich z.B. in Betriebssystemen, wie Windows XP, diese Firewalls gelten allerdings als wenig zuverlässig. Meistens wird empfohlen noch eine andere Firewall zu installieren, z.B. von Avira. Unterschiedliche Firewalls sollten allerdings nicht zur gleichen Zeit genutzt werden, da sie sich gegenseitig behindern können.