Buchhaltungsprogramme nutzen und den Steuerberater sparen

Selbständige und Freiberufler haben naturgemäß kein festes Einkommen und keine Personalabteilung, die ihnen monatlich die Einkünfte errechnet und auszahlt. Alles müssen Sie, wenn Sie zu den erst genannten Gruppen gehören, selbst erledigen, denn das Finanzamt interessiert sich brennend für Ihre Einkünfte. Es führt kein Weg daran vorbei, als Freiberufler oder Selbständiger eine ständige Kontrolle der Einnahmen und Ausgaben durchzuführen, denn beide Posten ergeben in der Differenz den Gewinn und sind als Gewinn-Verlustrechnung für das Finanzamt relevant. Erfahren Sie hier mehr zum Thema.

Häufig suchen Sie als Selbständiger, der sich von Rechnungen etc. fast überrollt fühlt, die Hilfe eines Steuerberaters. Leider zeigt die Realität, dass die „Kleinen“ nicht gerade den besten Service erhalten, für die Dienste dennoch satte Honorare zahlen müssen. Die Illusion des bequemen Handlings erweist sich als teure Illusion.

Selbst ist der Mann (oder die Frau)

Wenn Sie Ihre Buchhaltung in die eigenen Hände nehmen wollen, sollten Sie Buchhaltungsprogramme nutzen, die ein System vorgeben, in das Sie nur die aktuellen Zahlen einzugeben brauchen. Das klingt simpel und ist es auch, denn die Programme basieren auf den immer wiederkehrenden Posten, die in einem Betrieb anfallen bzw. den Einnahmen und Ausgaben, die Sie als Freiberufler generieren. Mit einer Bürosoftware, die alle Posten berücksichtigt, setzt eine gewisse Erleichterung ein, denn oft haben Sie das Gefühl, etwas vergessen zu haben, ein Vergessen, das am Ende teuer ausfallen könnte.

Wiederkehrende Posten

Moderne Buchhaltungsprogramme bieten Buchungsvorlagen, die alle Ausgaben berücksichtigen, die für die Steuererklärung relevant sind. Dazu gehören Posten, wie die Kosten des Dienstfahrzeugs bzw. Kosten für Bahn und Flugzeug, aber auch kleinere Posten wie Portokosten, Incentives, Auslagen für Werbegeschenke etc. können Sie hier verbuchen. Miete für ein Büro, natürlich auch die Gehälter Ihrer Angestellten, für den Betrieb notwendige Versicherungen, Steuervorauszahlungen, all dies ist in Buchhaltungsprogramme einfach einzupflegen.

Erweiterte Optionen für höhere Ansprüche

Als Freiberufler haben Sie es generell leichter, Sie sind ja meist von der Umsatzsteuer befreit, setzen maximal ein „Home Office“ ab und haben auch sonst weniger umfangreiche wiederkehrende Posten auf Seiten der „Ausgaben“. Die Einnahmen zu verbuchen, kann Spaß machen, vorausgesetzt, die Auftragslage ist gut. Den Überblick über die Balance aus Ausgaben und Einnahmen stets zu behalten, ist für beide Gruppen wesentlich.

Gute Buchhaltungsprogramme bieten Ihnen erweiterte Optionen, wie Graphiken, die Verläufe zeigen. Auch „Meldungen“ von wichtigen Ereignissen, Kundengeburtstage, Deadlines zu Anmeldungen, Übersetzungs- und Formulierungshilfen für die berufliche Korrespondenz, lauter hilfreiche Funktionen können Sie aufrufen.

Jetzt fehlt Ihnen nur noch die richtige Software für Ihre Ansprüche. Erkundigen Sie sich einfach im Internet. Es werden Buchhaltungsprogramme mit unterschiedlichsten Funktionen angeboten. Nur alle haben eines gemeinsam: Sie sparen den Steuerberater, der dauerhaft auf jeden Fall teurer wäre.

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